Heinz Jahnen Pflüger
Stadtplaner und Architekten Partnerschaft
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Nach Aufgabe des Bahnhofsareals durch die Deutsche Bahn kaufte die Stadt Bernkastel-Kues 1988 das ehemalige Bahngelände samt denkmalgeschütztem Empfangsgebäude und hieran anschließender, ebenfalls unter Denkmalschutz stehender Lagerhalle. Zur Revitalisierung des Stadtteils Kues wurde das Bahnhofsareal einschließlich arrondierender Flächen und Gebäude förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt. |
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Im Zuge der Sanierungsplanung wurde ein Rahmenplan für die Stadt Bernkastel-Kues erstellt, der als gesamtstädtischen Mangel das Fehlen eines öffentlichen Veranstaltungsraumes feststellte und als Lösung des Problems die Umnutzung der Lagerhalle zu einer multifunktionalen Halle empfahl. Unter Wahrung der denkmalgeschützten Bausubstanz wurde die bestehende Halle mit einer „gläsernen Hülle“ versehen. Hierdurch konnten die notwendigen Flächen für Foyer, Fluchtwege und Nebenanlagen geschaffen werden. Zugleich entstand eine klimatische „Pufferzone“, die es ermöglichte eine günstige Energiebilanz zu erzielen. Die historische Deckenkonstruktion, die Tor- und Fensteranlagen wurden erhalten. |
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Notwendige technische Einrichtungen wie Heizungs-, Klima- und Elektroanlagen wurden sichtbar montiert und unterstreichen nunmehr den ursprünglich profanen Charakter der Hallenanlage. Leistungen: LP 1-9 |
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Heinz Jahnen Pflüger
Stadtplaner und Architekten Partnerschaft
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